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Interview mit Miss @ichbinaugsburg Jasmin La Marca: „Ich bin froh, dass der Account so guten Anklang gefunden hat.“

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52 Wochen lang bereicherte der Rotation Curation Account @ichbinaugsburg das Twitterversum mit Tweets aus der Fuggerstadt. Wöchentlich wechselnde Kuratoren zwitscherten über „IHR“ Augsburg und nicht selten kamen dabei Geheimtipps und verborgene Ecken zu Tage. In einem Interview spricht Mit-Initiatorin und Organisatorin Jasmin La Marca von candid communications über Herausforderungen, Erinnerungen und das Ende des Projektes.

Jasmin, du bist ein begeisterter Twitter-Fan, oder?

Ich bin zu einem begeisterten Twitter-Fan geworden, ja. Das @IchbinAugsburg-Projekt hat einen großen Anteil daran. Dadurch habe ich mich jede Woche gut unterhalten gefühlt, neue nette Augsburger kennenlernen dürfen und auch als gebürtige Augsburgerin noch viele unbekannte Ecken in unserer schönen Fuggerstadt entdecken können.

Und da wären wir auch gleich beim Thema: Du hast vor rund einem Jahr das Twitter-Profil @ichbinaugsburg ins Leben gerufen, ein sogenanntes Rotation Curation Profil. Dieses Rotation Curation ist in Deutschland ja weitestgehend unbekannt? Wie bist du auf dieses Konzept gestoßen?

Ich war auf der Suche nach neuen Themen für unseren Blog bei candid communications. Da bin ich zufällig auf das Rotation-Curation-Projekt in Schweden aufmerksam geworden. Ich fand die Idee von einem Account, der im wöchentlich wechselnden Rhythmus von immer neuen Personen bespielt wird, super. Auch München hatte diese Idee bereits mit @MunichlovesU kopiert. In meinem Blogbeitrag habe ich dann scherzhaft vorgeschlagen, warum man nicht einen @SubbrAugschburg-Account ins Leben rufen könnte. Die Reaktion von meiner Chefin Sandra (@SandraStruewing): „Dann mach mal.“

Warst du vor dem Projekt bereits aktive Twitterin oder musstest du dich erst noch mit Hashtags, Retweets und weiteren Twitter-Gepflogenheiten auseinandersetzen?

Eigentlich bin ich erst richtig durch @IchbinAugsburg zur Twitterin geworden. Natürlich hatte ich meinen Account schon einige Monate vorher angelegt, um mich mit den Gepflogenheiten der Twitter-Welt auseinanderzusetzen. Auch in der Unternehmenskommunikation kann Twitter eine Rolle spielen. Vodafone und RWE haben beispielsweise neben ihren Service-Accounts auch einen Rotation-Curation-Account, den sie wechselweise von verschiedenen Mitarbeitern befüllen lassen. Als PR-Beraterin muss ich mich deshalb ganz klar in diesem Bereich auskennen.

Ok von einem Konzept zu hören ist das eine, aber es selbst in die Tat umzusetzen ist das andere. Wie und wann kam dir die Idee, auch für Augsburg einen solchen Rotation Curation Account ins Leben zu rufen?

Wie ich oben bereits erwähnte, war der ausschlaggebende Punkt mein Blogbeitrag und das „Mach mal“ von Sandra. Ab diesem Zeitpunkt haben meine Kollegin Daniela (@twinga) und ich an der Umsetzung eines Augsburg-Accounts gearbeitet. Haben erstmal versucht Augsburger

logo-des-rotation-curation-twitter-account-@ichbinaugsburg

Die Agentur Liquid aus Augsburg kreierte das Logo des Twitter-Profils @ichbinaugsburg.

Twitterer ausfindig zu machen, die man für ein Jahr als Kuratoren gewinnen könnte. Als wir eine gute Anzahl an Twitterern beisammen hatten, haben wir eine Präsentation erstellt, die das Projekt nochmals genauer erläutert, eine Website kreiert, den Twitter-Namen für den Account reserviert und uns von der Agentur Liquid ein Logo erstellen lassen. Nochmals ein großer Dank für das kreative Design. Kuratoren für das Projekt gewonnen, Steckbriefe erstellt, einen Account bei Storify eingerichtet. Es gab viel zu tun…

Wer hat dich bei der Umsetzung des Twitter-Profils hauptsächlich unterstützt?

Vor allem meine Kollegin Dani (@twinga), aber das Projekt war immer auch auf der Agenda der Teammeetings unserer Agentur.

Hattet ihr ein spezielles Ziel, das ihr mit dem @ichbinaugsburg-Profil verfolgt habt?

Unser Ziel? Ganz einfach: Den Augsburgern eine Plattform zu bieten, auf der sie sich austauschen und zeigen können, wie schön es ist, hier zu leben und zu arbeiten. Natürlich wollten wir auch Erfahrungen sammeln, die wir in Beratungs- und Kundenprojekte einfließen lassen können.

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