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Cottonbudbaby – Babykleidung leihen statt kaufen

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Mit Cottonbudbaby gründet die langjährige Augsburger Radio Moderatorin Severine Naeve zusammen mit ihrem Mann ihr eigenes Unternehmen. Mit dem Erstausstattungsverleih für Babykleidung möchte sie jungen Müttern und Vätern helfen, Zeit, Geld und Nerven zu sparen und gleichzeitig etwas für die Nachhaltigkeit zu tun. Um ihre Vision weiter in die Tat umsetzen zu können, wirbt sie auf der Crowdfunding-Plattform Indiegogo nun um weitere Unterstützer.

Wie es sich für einen Blogger gehört, streife auch ich abends regelmäßig durch das Netz. Immer auf der Suche nach interessanten Themen, Neuigkeiten oder einfach nur aus Spaß. Dazu gehört auch das Durchstöbern des ein oder anderen sozialen Netzwerks. Kürzlich stach mir dabei ein Post von hitradio rt1 ins Auge. Dort macht der Augsburger Radiosender auf eine besondere Crowdfunding-Kampagne aufmerksam.

Das schau ich mir mal genauer an, dachte ich mir. Schließlich soll die Gründerin lange Zeit in Augsburg gelebt und gearbeitet haben. Ihr Name, Severine Naeve. Moment mal, Severine Naeve? Die kenn ich doch. Na klar, aus dem Radio. Lang lang ist’s her als ich ihre Stimme regelmäßig auf Radio Fantasy hörte.

Cottonbudbaby – Babykleidung leihen statt zu kaufen

Mittlerweile lebt Severine Naeve gemeinsam mit ihrem Mann Jason und ihrer Tochter Emma in Berlin und hat vor kurzem mit Cottonbudbaby den Weg in die Selbstständigkeit gewagt. Doch was genau ist Cottonbudbaby überhaupt und wie funktioniert es? Kurz gesagt handelt es sich bei dem Projekt um einen Erstausstattungsverleih, bei dem junge Eltern die Kleidung für ihre Babys bequem ausleihen können statt diese aufwendig kaufen zu müssen.

Denn es sind die einfachen Dinge, die meist aufwendig und mühsam zu klären sind. Fragen, die sich wohl der Großteil der jungen Mütter und Väter in den ersten Monaten nach der Geburt stellen: Welche Kleidung brauche ich für mein Baby? Welcher Qualität kann ich vertrauen? Wie viel Geld muss ich ausgeben? Wo kaufe ich ein und wie lange passt die Kleidung meinem Kind wohl? Und genau auf diese Fragen möchte Severine Naeve nicht nur Antworten geben, sondern mit Cottonbudbaby eine Lösung bieten.logo-cottonbudbaby-severine-naeve-erstausstattungsverleih-babykleidung

Und dieser Lösungsansatz ist gänzlich einfach: Gegen eine monatliche Gebühr erhalten die jungen Eltern bei Cottonbudbaby eine Box mit 16 Kleidungsstücken. In dem Paket finden die Mütter und Väter alles, was ihr Kind in den ersten sechs Monaten benötigt: Langarmshirts, Strampler, Schlafanzüge, Hosen, Mützchen, Kombis und vieles mehr.

Die Cottonbudbaby-Box mit 16 Kleidungsstücken – bereits für 59 Euro monatlich

Dabei kann man sich entscheiden, ob man die Pakete drei oder sechs Monate lang beziehen möchte. Monatlich werden dafür 69 Euro bzw. 59 Euro fällig. Nach der Berechnung von Naeve, geben manche Eltern in den ersten sechs Lebensmonaten ihres Kindes über 2.000 Euro alleine für Babybekleidung aus. Mit Cottonbudbaby können sich Familien also eine Menge Geld sparen.

Und auch der Zeitaufwand für den „Einkaufsbummel“ entfällt. Die Eltern geben bei der Bestellung einfach die Größe und das Gewicht ihres Kindes an und schon schwirrt die Cottonbudbaby-Box bequem Zuhause ein, CO2-neutral per DHL GoGreen versteht sich. Sind die Kinder nach wenigen Wochen aus den Kleidungsstücken raus gewachsen, genügt eine kurze Email und schon kommt die nächste Box mit modischen Klamotten ins Haus.

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Die Cottonbudbaby-Box mit 16 Kleidungsstücken fürs Baby schwirrt bequem und natürlich CO2-neutral via DHL GoGreen ins Haus.

Beim Inhalt der Cottonbudbaby-Box handelt es sich im Übrigen nicht um irgendwelche Kleidungsstücke. Severine Naeve liegen nachhaltige Produkte und Herstellungsprozesse sehr am Herzen. Deshalb besteht die Babykleidung ausschließlich aus hochwertigen und zertifizierten Materialien und stammt überwiegend aus Deutschland, Skandinavien oder England. Öko-Look sucht man allerdings vergeblich. Die Kleidungsstücke sind modisch alle up-to-date, verspricht die junge Gründerin.

Mit Cottonbudbaby sind Eltern immer auf der sicheren Seite. Sollte ihnen nämlich der Inhalt der ersten Box nicht gefallen, erhalten sie ihr Geld ganz einfach zurück.

Bisher hat Severin Naeve ihr Projekt selbst sowie über die Gründerförderung der Agentur für Arbeit finanziert. Zudem stehen ihr, ihr Mann und viele Freunde unterstützend zur Seite. Nun möchte die junge Mutter mittels der Crowdfunding-Plattform Indiegogo weitere Unterstützer für ihr Vorhaben gewinnen. Doch wer nun glaubt, große Summen investieren zu müssen, der liegt komplett daneben. Denn bereits mit einem Euro kann man Cottonbudbaby unterstützen. Allerdings läuft die Kampagne nur noch bis zum 9. Januar 2015. Je nach Höhe erhalten Spender auch ein kleines Geschenk.

10.000 Euro für ein Warenlogistik-System und eine Profi-Waschmaschine

10.000 sind das Ziel der Indiegogo-Kampagne. Mit dem Geld soll erst einmal ein Warenlogistik-System aufgebaut werden. Hierfür soll in geeignete Soft- und Hardware (Windows-Laptop, Scanner etc.) investiert werden. Und da bisher noch keine Großwäschwerei als Partner gewonnen werden konnte, möchte die Familie das Waschen der Wäsche erst einmal selbst übernehmen. Dafür soll eine Profi-Waschmaschine angeschafft werden. Ebenfalls soll die Website weiter ausgebaut werden.

Über Severine Naeve:

Severine war viele Jahre als Journalistin und Radiomoderatorin tätig. Als Autorin für Sustainability-Reports hat sie sich zudem intensiv mit Nachhaltigkeitsfragen beschäftigt. Als junge Mutter hat sie schnell gemerkt, wie viel Zeit & Energie sie für die Suche nach schöner, ökologisch vertretbarer und bezahlbarer Kleidung aufwenden muss – die dann nach 3 Wochen oft schon wieder zu klein war. Mit Cottonbudbaby hat sie nun ein Startup für den Verleih von Babykleidung gegründet, mit dem sie Müttern und Vätern helfen möchte, Geld, Zeit und Nerven zu sparen. In ihr Unternehmen fließen ihre Expertise und Erfahrung ein.

Ihr wollt Severine Naeve und Cottonbudbaby unterstützen? Dann besucht die Crowdfunding-Kampagne auf Indiegogo und spendet einen kleinen Geldbetrag. Hier geht’s zur Unterstützung!

Weitere Informationen zu Cottonbudbaby findet ihr auf der Website, auf der Facebook-Page sowie auf dem Twitter-Profil des Unternehmens.

Was ist eure Meinung zu Cottonbudbaby? Könnt ihr euch vorstellen, Babykleidung künftig zu leihen statt zu kaufen?

 

Foto: Inka Recke, www.inkarecke.de

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