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Curt-Frenzel-Stadion Augsburg: Von Bauzäunen und Erdhaufen

Curt Frenzel Eisstadion Augsburg - Heimstätte der Augsburger Panther

Wie die Augsburger Allgemeine kürzlich berichtete, muss das Architekturbüro Hermann + Öttl für den Pfusch am Curt-Frenzel-Stadion gerade stehen. Das Landgericht Augsburg sieht die Schuld bei den Architekten. Mindestens 1,1 Millionen Euro stehen im Raum. Das ist gut so! Für die Kasse der Stadt, dessen Image und gewisser Weise auch für die die Augsburger Panther.

Weniger gut sind jedoch Schutt und Bauzäune unmittelbar vor dem Eisstadion, weshalb es immer noch einer Baustelle gleicht. Wo ist denn das von so vielen Stadträten hochgelobte Schmuckstück? Zumindest außen ist davon wenig zu sehen.

Das Architekturbüro Hermann + Öttl ist dafür genauso wenig verantwortlich wie die Heinzelmännchen. Aber vielleicht sind es genau diese, auf die die Stadt so sehnsüchtig wartet. So ein Schuttberg ist schließlich eine große Hürde, weshalb da schon eine Spezialeinheit á la Heinzelmännchen anrücken muss.

Dass ein Bauzaun den Stadionbereich vom übrigen Außengelände abtrennt ist genauso unverständlich. Jedenfalls für mich. Gibt es dafür keine bessere Lösung? Ich denke dass mir viele zustimmen werden, wenn ich sage, dass so ein Bauzaun etwas unprofessionell aussieht.

Sehe ich Gästefans diese Stelle passieren, ist bei mir regelmäßig Fremdschämen angesagt.

Leid tun können da einem nur der AEV und die Augsburger Panther in Form aller Beteiligten. Puh! Nur gut dass Eishockey zu den härteren Sportarten gehört und Nachwuchsspieler, Trainer, Betreuer und Profis aufgrund dessen auch abgehärtet sind. Letztendlich sind sie es seit Jahren gewohnt, mit verschiedensten Widrigkeiten rund um das Curt-Frenzel-Stadion umzugehen. Coole Typen eben. Genauso übrigens wie die Fans.

Eines jedoch ist gewiss: Wir alle lieben das CFS. Denn es ist das Stadion des AEV und der Panther. Es ist unser Eisstadion. Und das wird auch immer so sein!

Und wer weiß, vielleicht schafft es die Stadt Augsburg demnächst doch, zumindest den Erdhaufen vor dem Stadion zu beseitigen – und das ohne vorher in einer Stadtratssitzung darüber debattieren zu müssen.

Denn wie sagt man so schön, die Hoffnung stirbt zuletzt…

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